DER "KULTUR MACHT STARK"-SOMMER

Die Corona-Pandemie wirkt sich negativ auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen aus. Daher engagieren sich viele der Programmpartner, um im „Kultur macht stark“-Sommer bis zum Herbst mehr Projekte zu ermöglichen.

Junge Menschen mit erschwertem Bildungszugang leiden besonders unter den Folgen der Corona-Pandemie. In dieser herausfordernden Zeit sollen deshalb mehr Kinder und Jugendlichen Zugang zu außerschulischen Kulturellen Bildungsangeboten erhalten.

„Kultur macht stark“ erleichtert daher die Antragstellung für lokale Bündnisse und den Zugang zur Förderung. Bestehende Bündnisse für Bildung können erfolgreiche Projekte in den Sommer- und Herbstmonaten erneut auflegen oder mit einem größeren Teilnehmerkreis durchzuführen. So sollen noch mehr Kinder und Jugendliche pädagogisch begleitete Möglichkeiten für individuelle Persönlichkeitsentwicklung und soziale Teilhabe erhalten.


Was ändert sich im "Kultur macht stark"-Sommer?

 

Die Antragstellung ist ab sofort außerhalb von regulären Fristen möglich.

20 > Programmpartner beteiligen sich an der konzertierten Aktion für mehr Kulturelle Bildungsangebote in den Sommerferien und darüber hinaus. Bei den meisten ist eine Antragstellung ab sofort außerhalb der regulären Fristen möglich. Einige der beteiligten Programmpartner ermöglichen außerdem passgenaue Formate für Ferienprojekte oder stellen Musteranträge zur Verfügung.


> Zu den 20 Programmpartnern


Die Bildung von Bündnissen wurde erleichtert

Anders als bisher kann nun auch eine überregionale Einrichtung mit zwei lokalen Partnern ein > Bündnis bilden. Diese neue Regelung gilt für alle neuen Bündnisse bis zum Ende der Programmlaufzeit Ende 2022 und nicht nur für die kulturellen Bildungsangebote, die kurzfristig in den Ferien stattfinden sollen. Somit kooperieren auf lokaler Ebene nur noch mindestens zwei Partner. Damit wird aufgefangen, dass vielerorts noch Kultureinrichtungen und Jugendzentren geschlossen sind.


Bündnispartner vor Ort sind z. B. eine beteiligte Schule sowie ein lokaler, außerschulischer Bündnispartner. Dies kann bspw. eine Musikschule, eine Bibliothek, ein Museum oder ein geeigneter Verein sein. Der überregionale Bündnispartner muss nicht lokal verankert sein, es kann auch eine Einrichtung auf Landesebene sein, beispielsweise eine übergeordnete Fachstelle oder der Träger eines Netzwerks.


Überregionale Einrichtungen können auch Sammelanträge für mehrere Projekte stellen.

Die Programmpartner unterstützen Bündnisse bei der Kontaktaufnahme zu geeigneten überregionalen Partnern.


> Zielgruppe der Angebote sind weiterhin Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 18 Jahren, die wenig oder keinen Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten haben. Die Teilnahme an den Angeboten ist auch weiterhin freiwillig.


Kontakt

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Lea Christin Fischer & Jule Fischer

Information, Beratung und Qualifizierung in Niedersachsen

Telefon: 0511 600 605-65
E-Mail: kultur-macht-stark(a)lkjnds.de

 


Die Förderer der Servicestelle Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung in Niedersachsen